Nachts zu stöhnen oder zu seufzen ist häufig und meist harmlos — am häufigsten Katathrenie (ein langes Stöhnen beim Ausatmen), traumbezogenes Sprechen oder leises Schnarchen. Das Geräusch selbst sagt dir, welche Ursache dahintersteckt: Ein langes, monotones Stöhnen beim Ausatmen ist Katathrenie; kurze Laute in der Traumphase sind traumbezogen. Ein Zeichen zum Hinschauen ist es, wenn Stöhnen mit Schnarchen und Atemaussetzern einhergeht.
Nachts zu stöhnen, zu seufzen oder zu brummen, ohne sich morgens daran zu erinnern, ist verbreiteter, als man denkt — und für den Partner oft beunruhigender als für den Schläfer selbst. Meist ist es harmlos, und das Geräusch verrät, was dahintersteckt. Die Einordnung steht im Wikipedia-Artikel über die Katathrenie.
Stöhnen im Schlaf: die drei häufigsten Ursachen
- Katathrenie. Ein langes, monotones Stöhnen beim Ausatmen, meist in der zweiten Nachthälfte, vom Schläfer unbemerkt. Harmlos, aber für den Partner gewöhnungsbedürftig — mehr dazu in Katathrenie: das nächtliche Stöhnen.
- Traumbezogene Laute. Kurzes Stöhnen, Seufzen oder Sprechen während der Traumphase — gehört zur Familie des Sprechens im Schlaf.
- Leises Schnarchen. Ein stöhnendes Geräusch kann einfach die eigene Schnarch-Variante sein.
Wann es zählt
Meist ist Stöhnen im Schlaf harmlos. Ein Grund zum Hinschauen ist es, wenn es mit lauten Atemgeräuschen, Atemaussetzern oder starker Tagesmüdigkeit einhergeht — dann steht möglicherweise eine Schlafapnoe dahinter. Siehe Schlafapnoe: zu Hause testen.

Wo SleepTrace passt
Welche Art von Stöhnen du nachts von dir gibst — und ob es allein kommt oder mit Schnarchen und Pausen —, hörst du nicht selbst. SleepTrace zeichnet deine Nacht auf und ordnet die Geräusche deinen Schlafphasen zu. Damit weißt du, ob dein Stöhnen eine harmlose Eigenheit ist oder etwas, das einen zweiten Blick verdient.
Häufige Fragen
Die häufigste harmlose Ursache ist Katathrenie — ein langes Stöhnen beim Ausatmen während des Schlafs. Auch Träumen und leises Sprechen im leichten Schlaf entlocken Menschen Stöhnen und Gemurmel. Manches 'Stöhnen' ist eigentlich leises Schnarchen beim Einatmen — das ist die Variante, die abgeklärt werden sollte, wenn Luftschnappen oder Atempausen dazukommen.
Meist nicht. Stöhnen beim Ausatmen und Traumgeräusche sind harmlos, besonders wenn du dich beim Aufwachen erholt fühlst. Eine ärztliche Abklärung lohnt sich, wenn das Geräusch mit Luftschnappen, Verschlucken oder beobachteten Atempausen und Tagesmüdigkeit einhergeht — das deutet eher auf Schlafapnoe als auf einfache Schlafgeräusche hin.
SleepTrace ist eine Wellness-App, kein Medizinprodukt. Dieser Artikel ist allgemeine Information, kein medizinischer Rat. Wenn deine Beschwerden häufig, stark oder beunruhigend sind, sprich bitte mit einem Arzt.
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